Mikronährstoffe

Mikronährstoffe in der Praxis

Acerola-Pulver Malpighia glabra

Mikronährstoffe / Pflanzenwirkstoffe

Die Acerola-Kirsche gehört zu den Vitamin C-reichsten Früchten der Erde. Vitamin C liegt in Kombination mit anderen pflanzlichen Sekundärstoffen vor, die sich synergistisch in ihrer Wirkungsweise unterstützen.
Weitere Inhaltsstoffe: Flavonoide, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B5, Niacin, Eiweiß, Magnesium, Phosphor, Calcium.

 

Indikationen / Wirkungen

  • Antioxidans
  • Stärkung der Abwehrkräfte

 

Dosierung

  • ca. 1 g pro Tag, in ein Getränk oder eine Speise einrühren.

AFA Blaugrünalge Aphanizomenon flos-aquae (Klamath Lake)

Mikronährstoffe / Pflanzenwirkstoffe

Hoher Gehalt an natürlich gewachsenen Eiweißen (58 %) und Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen.

Indikationen / Wirkungen

  • sehr gute Ergänzung der Nahrung mit Vitamin B12, Omega-3-Fettsäuren und y-Linolensäure

Dosierung

  • 3 x 10 bis 3 x 20 Presslinge, auch mehr ist gefahrlos möglich.

Arabinogalactan mit Vitamin C

Pflanzenwirkstoffe / Mikronährstoffe

Arabinogalactan ist ein Glyconährstoff, der aus der Lärche gewonnen wird. Er wird zur Stärkung der Immunfunktionen verwendet, steigert die Produktion der körpereigenen Killerzellen (NK-Zellen), ist daher auch wichtiges Mittel in der begleitenden Krebstherapie.

Wir haben ihn mit Vitamin C ergänzt. Vitamin C trägt zu sehr vielen Funktionen im Körper bei, unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems.

Indikation

  • niedrige NK-Zellfraktion
  • Krebserkrankungen
  • Stärkung des Immunsystems

Dosierung

800 bis 1200 mg pro Tag

Astaxanthin

 Mikronährstoffe

Die Bildung freier Radikale und oxidativer Stress sind zentrale Mechanismen für vorzeitige Alterung und Entstehen von Erkrankungen. Auch wollen die guten Fette vor Oxidation geschützt sein, sonst können sie nichts Positives mehr ausrichten.

Astaxanthin, ein Carotinoid, wirkt dagegen, denn es ist ein mächtig wirksames Antioxidans und ist bekannt dafür, dass es sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Es ist stark antientzündlich wirksam.

Es sollte nicht synthetisch hergestellt, sondern natürlich gewonnen werden, nämlich aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis.

Indikationen / Wirkungen

  • Prophylaxe
  • Anti-Aging
  • Schutz gegen Lipidperoxidation
  • Entzündungen jeglicher Art, auch chronische Infektionen
  • Arthritis
  • Carpaltunnelsyndrom
  • Diabetes
  • Hautschutz bei Sonnenexposition
  • Herz-Kreislauf-Gefäß-Erkrankungen
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • oxidativer Stress durch Leistungssport
  • Augenerkrankungen (Auge ist besonders anfällig gegen oxidativen Stress)
  • Entgiftung
  • DNA-Schutz
  • Mitochondriopathien bzw. Schutz der Mitochondrien
  • Immunsystem stützen
  • Krebserkrankungen

Dosierung

häufig 4 bis 12 mg täglich

Augenfutter

Augenfutter® enthält wichtige sekundäre Pflanzenstoffe („bioaktive Pflanzenstoffe“) zur täglichen Versorgung der Augen vor allem mit Lutein, Betacarotin und Anthocyanen. Das Produkt enthält rein natürliche Vitalstoffe aus neun ausgewählten Früchte- und Gemüsesorten in hoher Konzentration. Von besonderer Bedeutung für die Augen ist Betacarotin (Provitamin A). Alle Vitalstoffe liegen in hochkonzentrierter Form vor und werden nur aus Früchten und Gemüse gewonnen- ohne chemische Verfahren und ohne künstliche Zusätze. Neben Carotinoiden und Anthocyanen enthält Augenfutter® weitere wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu gehört Quercetin, ein in Äpfeln vorkommendes wichtiges Flavonoid und aus Zitronen gewonnene Monoterpene. Augenfutter® ist außerdem reich an potenten Polyphenolen. Sie werden – wie die Anthocyane – aus blauen Weintrauben gewonnen.

Indikationen / Wirkungen

  • schlechtes Sehen bei Nacht
  • Therapie und Prophylaxe vor Augenschädigungen durch oxidativen Stress (UV-Licht)
  • gegen altersbedingte Schädigungen

Dosierung

  • täglich 1-3 Teelöffel Augenfutter® mit dem Löffel einnehmen oder in Speisen wie Milch, Joghurt oder Müsli einrühren.

L-Arginin

Mikronährstoffe

L-Arginin ist eine semiessentielle Aminosäure. Vorstufe von NO (=Stickoxid) und steigert die NO-Produktion. Es aktiviert damit die Zellteilung und Proteinsynthese und somit die Wundheilung. Zusammen mit Ornithin, Asparagin und Citrullin entgiftet es Ammoniak.

Indikationen / Wirkungen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Arteriosklerose
  • Hypertonie
  • Leberschädigungen, z.B. toxische, erektile Dysfunktion
  • Wundheilungsstörungen
  • Verbrennungen
  • geschwächte Immunfunktion
  • Sport

 

Bitte unbedingt beachten: L-Arginin kann nitrosativen Stress verursachen, daher auf gleichzeitige Gaben von Antioxidantien achten, z.B. Vitamin C und Pinienrindenextrakt, gleichzeitig Folsäure und Vitamin B12 supplementieren, z.B. in Form eines gut dosierten Vitamin B-Komplexes.

Dosierung

  • allgemeine Prävention: 500 mg pro Tag
  • cardiovasculäre Erkrankungen und erektile Dysfunktion bis zu 12g über den Tag verteilt
  • im Sport werden noch deutlich höhere Dosen gegeben