Mikronährstoffe

Mikronährstoffe in der Praxis

Knoblauch

Pflanzenwirkstoffe

Enthält vor allem Alliin, das zu wirksamem Allicin umgewandelt wird. Es enthält eine hohe Konzentration an aktivem Schwefel. Schwefelaktive Verbindungen im Zusammenhang mit einem hohen Gehalt an Selen und Alliin haben eine sehr gute entgiftende Kapazität. Durch schonende Gefriertrocknung erhält Knoblauchpulver die wirksamen ätherischen Öle und Allicin.

 

Indikationen / Wirkungen

  • »Natürliches Breitbandantibiotikum« (antiinflammatorische, antibiotische, antimykotische, antivirale Wirkung in Verbindung mit einer gleichzeitigen Stärkung des Immunsystems und der Darmflora)
  • Ausleitung von Schwermetallen, Lösungsmitteln, Schimmelpilztoxinen und Umweltgiften
  • blutreinigende Wirkung, erhöht die Fließeigenschaften des Blutes
  • Senkung des Triglycerid- und Cholesteringehaltes im Blut
  • Bluthochdruck
  • Arteriosklerose Prävention

 

Dosierung

  • 1-3 Kapseln täglich, oder auch mehr nach Empfehlung eines Therapeuten

Sinnvolle Kombination: Knoblauch (Ausleitung der Schadstoffe über die Niere) in Kombination mit Chlorella-Algen, die die Ausleitung über den Darm fördern.

Koriander

Mikronährstoffe / Pflanzenwirkstoffe

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Vitamin C, Sitosterin, ätherische Öle. (Dr. Joachim Mutter 2002: Eventuell ein weiterer leicht flüchtiger, fettlöslicher Aromastoff, der in der Lage ist, Ionenkanäle zu öffnen und so die Ausleitung von Toxinen aus der Zelle – intrazelluläre Räume und Zellkern – zu ermöglichen.) Sinnvolle Kombination: Die Praxiserfahrung lässt vermuten, dass Koriander mehr Toxine mobilisiert, als er aus dem Körper ausleitet. Daher wird er häufig im Zusammenhang mit Chlorella-Algen gegeben, die in der Lage sind, Toxine im Darm zu binden.

 

Indikationen / Wirkungen

Ausleitung von Schwermetallen (vor allem Quecksilber aus intrazellulären Räumen und aus dem Zellkern) – Mobilisierung toxischer Substanzen aus dem Nervensystem, den Knochen und anderen Geweben. Erfahrung aus der Praxis: Koriander sollte erst gegeben werden, wenn der Interzellularraum bereits gut gereinigt ist (mit Chlorella, anderen Mikronährstoffen, Pflanzenwirkstoffen), ansonsten besteht die Gefahr, dass durch die geöffneten Ionenkanäle Schadstoffe nach innen einströmen, statt von innen nach außen abgeleitet zu werden.

  • Bindung bakterieller Toxine
  • appetitanregend
  • verdauungsfördernd
  • krampflösend
  • krampfartige Verdauungsbeschwerden
  • Blähungen
  • Magen- und Darmbeschwerden

 

Dosierung

Gefriergetrocknetes Korianderpulver in Kapseln (schonende Konservierung der wertvollen Inhaltsstoffe): alkoholfreie Alternative zum Alkoholischen Extrakt.

  • zu Beginn: 1-3 x täglich 5 Tropfen oder 3 x 2 Kapseln (direkt vor einer Mahlzeit oder 30 Minuten nach Einnahme von Chlorella-Algen)
  • Erhöhung der Dosis: je nach Situation
  • Auftragen auf die Haut: 2 x täglich 5 Tropfen an Hand- oder Fußgelenken einreiben. Durch die starke autonome Innervation der Gelenke kommt es zu einer eventuellen axonalen Aufnahme der Korianderwirkstoffe durch die Nervenzellen.

Krillöl Euphausia superba (Arktischer Krill)

Mikronährstoffe

Außer Fischöl liefern noch andere Natursubstanzen wertvolle Fettsäuren. Bestandteile von Krillöl sind u.a. die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, Astaxanthin und Phospholipide.
Astaxanthin ist ein besonders kräftiges Antioxidans. Phospholipide sind dafür bekannt, dass sie die Aufnahme der Omega-3-Fettsäuren in die Zelle unterstützen.
Zu Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA siehe Fischöle.

Indikationen / Wirkungen

  • extrem starkes Antioxidans
  • erhöhtes Cholesterin
  • erhöhter Blutdruck
  • Entzündungen
  • Hypercholesterinämie
  • Hyperlipoproteinämie
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Belastungen des Immunsystems
  • neurodegenerative Erkrankungen
  • Verbesserung kognitiver Funktionen
  • prämenstruelles Syndrom
  • Augenerkrankungen wie Glaukom

Dosierung

  • 1-3 x täglich 1 Kapsel ist eine häufige Dosis. Therapeutische Dosen sind oft höher.

Krillöl Euphausia superba (Arktischer Krill)

Mikronährstoffe

Außer Fischöl liefern noch andere Natursubstanzen wertvolle Fettsäuren. Bestandteile von Krillöl sind u.a. die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, Astaxanthin und Phospholipide. Astaxanthin ist ein besonders kräftiges Antioxidans. Phospholipide sind dafür bekannt, dass sie die Aufnahme der Omega-3-Fettsäuren in die Zelle unterstützen. Zu Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA siehe Fischöle.

 

Indikationen / Wirkungen

  • extrem starkes Antioxidans
  • erhöhtes Cholesterin
  • erhöhter Blutdruck
  • Entzündungen
  • Hypercholesterinämie
  • Hyperlipoproteinämie
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Belastungen des Immunsystems
  • neurodegenerative Erkrankungen
  • Verbesserung kognitiver Funktionen
  • prämenstruelles Syndrom
  • Augenerkrankungen wie Glaukom

 

Dosierung

  • 1-3 x täglich 1 Kapsel ist eine häufige Dosis. Therapeutische Dosen sind oft höher.

Kupfer

Mikronährstoffe

Das Spurenelement Kupfer ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme (z.B. Caeruloplasmin, Cyt-c-Oxidase, Superoxid-Dismutase). Folglich ist Kupfer an der Blutbildung und an der Synthese von Phospholipiden in der Myelinschicht der Nerven beteiligt. Aber auch am Eisenstoffwechsel und der Atmungskette der Mitochondrien und damit den vielfältigen Funktionen der Mitochondrien. Außerdem ist Kupfer essentiell für die Ausbildung von Elastin-Querverbindungen des Bindegewebes und für die Bildung von Melanin, das für die Pigmentierung von Augen, Haaren und Haut verantwortlich ist.

Kupfer in der organischen Form Kupfergluconat ist für den Körper gut verfügbar.

Indikationen / Wirkungen

  • Blutbildung
  • Eisenverwertung
  • Gesundheit von Bindegewebe (Krampfadern), Haut, Knorpel und Knochen
  • entzündliche Erkrankungen
  • antioxidativer Zellschutz
  • Neurotransmittersynthese (Adrenalin, Noradrenalin) und –abbau
  • Abbau von Harnsäure
  • bei lang andauernden Zink-Gaben wie z.B. bei der HPU-Therapie

 

Dosierung

  • Prävention 1 mg
  • Anämien 1 – 3 mg
  • HPU-Therapie ( nicht zu Beginn) 2 mg
  • Mitochondriopathie 2 – 3 mg
  • Osteoporose 1 – 3 mg

Anmerkung: ca. ½ Stunde vor der Mahlzeit einnehmen