Mikronährstoffe

Mikronährstoffe in der Praxis

Vitalpilze (Heilpilze, Medizinalpilze)

Mikronährstoffe / Pflanzenwirkstoffe

Pulver verschiedener getrockneter Vitalpilze werden als Mischung verwendet. Die Wirkungsweisen und Anwendungsmöglichkeiten der Vitalpilze sind sehr gut erforscht und überlappen und ergänzen einander. Agaricus blazei Murill (bioaktive ß-D-Glucane, Ergosterin), Cordyceps sinensis (L-Tryptophan, Cordycepin, Ergosterol), Coriolus versicolor (Polysaccharide PSK und PSP), Reishi (Triterpene, Glucane, Entgiftungsenzyme u.a.), Shiitake (Polysaccharid Lentinan, viele andere Mikronährstoffe), Maitake, Hericium erinaceus.

Agaricus blazei Murill: Mandel- oder Sonnenpilz. Dieser Pilz gilt als starker Immunmodulator und wird antientzündlich, antiallergisch, anticancerogen, antiviral aber auch antidiabetisch eingesetzt.

Cordyceps sinsensis: chinesischer Raupenpilz.

Coriolos versicolor: Schmetterlingstramete.
Die körpereigenen Abwehrmechanismen (z.B. NK-Zellen) werden massiv unterstützt. Die Polysaccharide PSK und PSP sind im Pilz enthalten. In Japan ist PSK als Antikrebsmittel zugelassen.

Reishi: glänzender Lackporling ist einer der bekanntesten Vitalpilze und sein Extrakt in Japan als Krebsmedikation zugelassen. Reishi enthält Entgiftungsenzyme und unterstützt somit die Leber als Entgiftungsorgan.

Shiitake: Lentinula edodes.
In Japan werden Substanzen, die Lentinan enthalten, zur Krebsbehandlung eingesetzt.

Maitake: Klapperschwamm.

Hericium erinaceus: Igelstachelbart.
Dieser Medizinalpilz unterstützt die Regeneration von Nervengewebe (Mitzuno, T. et al., International Journal of Medicinal Mushrooms, 2000).

 

Indikationen / Wirkungen

Agaricus blazei Murill:

  • Krebsprävention und Krebserkrankungen
  • ergänzend bei Krebstherapien
  • Immunschwäche
  • Allergien
  • chronische Entzündungen
  • Diabetes Typ 2, metabolisches Syndrom
  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Grippale Infekte (kombiniert mit Coriolus)

 

Cordyceps sinensis:

  • Störungen von Sexualfunktion und Libido
  • Leistungssteigerung
  • bei langjährigen chronischen Bronchialerkrankungen
  • positiver Einfluss auf das Neuroendokrinum
  • Hemmung des Chlostridienwachstums
  • Immunschwäche
  • Arteriosklerose
  • Diabetes Typ 2

 

Coriolus versicolor:

  • Krebserkrankungen und deren Therapie
  • Chronische Infektionen, auch Hepatitis A,B und C
  • akute Virusinfektionen
  • Abwehrschwäche

 

Reishi:

  • Herz-Kreislaufsystem
  • Bluthochdruck
  • Hyperlipidämie
  • akute und chronische Entzündungen (auch Hepatitis)
  • Krebserkrankungen
  • Bronchialerkrankungen
  • Abwehrschwäche
  • Allergien

 

Shiitake:

  • Herz-Kreislauf- und Gefäßprophylaxe
  • Infektionskrankheiten
  • Abwehrschwäche
  • Krebserkrankungen
  • gestörtes Darmmilieu
  • grippale Infekte

 

Maitake:

  • Carzinome vor allem von Mamma, Lunge, Prostata, Blase, Leber und Pankreas
  • Diabetes
  • Metabolisches Syndrom
  • Störungen der Immunfunktionen

 

Hericium erinaceus:

  • degenerative Erkrankungen des Nervensystems
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Tumorleiden
  • Depression
  • Stress, Angst
  • Störungen der Immunfunktionen

 

Dosierung

  • 3 x 1 Kapsel täglich oder nach Empfehlung eines Therapeuten

Vitamin B-Komplex

Mikronährstoffe

Wichtig: die aktiven Formen der B-Vitamine

Da isolierte Vitamin B-Mangelzustände nur selten auftreten, ist es wichtig, dass alle B-Vitamine gegeben werden. Alle wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe sind Bestandteil wichtiger Coenzyme des menschlichen Stoffwechsels.
Bei einer HPU-Behandlung ist der Vitamin B-Komplex besonders wichtig, da Vitamin B6 in hoher Dosierung gegeben wird und die B-Vitamine im Stoffwechsel immer zusammen spielen, wobei das »schwächste Glied in der Kette« die Geschwindigkeit der Stoffwechselprozesse bestimmt. Um kein Ungleichgewicht entstehen zu lassen, gehört eine Supplementierung mit allen B-Vitaminen zur Behandlung.

 

Indikationen / Wirkungen

  • zur täglichen Prophylaxe, bei allen Störungen des Nervensystems (Demenzerkrankungen), des Neurotransmitterstoffwechsels, des Energiestoffwechsels und der Blutbildung
  • begleitend zu einer HPU-Behandlung

Mangelzustände sind weit verbreitet und treten besonders häufig bei Frauen, kleinen Kindern und älteren Menschen auf.

 

Dosierung

  • 1 Kapsel täglich eines gut dosierten Vitamin-B-Komplexes:
    insbesondere mit aktiver Folsäure als 5-MTHF (Folat), Vitamin B2 als Riboflavin-5-Phosphat, Vitamin B6 als Pyridoxal-5-Phosphat und Vitamin B12 als Methylcobalamin.

Betain und Cholin

Sind vitaminähnliche Substanzen. Sie werden zur Familie der B-Vitamine gezählt. Sie sind wichtig für Gehirn, periphere Nerven und die Leber. Beteiligt an der Bildung von Acetylcholin, Phospholipiden und den Schutzschichten der Nerven. Eine entscheidende Rolle spielen beide zusammen mit Vitamin B6, B12, Folsäure und Vitamin B2 bei der Entgiftung von Homocystein.

Vitamin B12 aktiv Methylcobalamin

Mikronährstoffe

Methylcobalamin ist eine aktive Form des Vitamin B12. Es stellt Methylgruppen bereit und ist wichtig für Blutbildung, Homocysteinentgiftung und Bildung der Myelinscheiden, also zum Schutz der Nervenzellen. Auch DNA-Aufbau und der Stoffwechsel von Aminosäuren und Fetten brauchen Vitamin B12. Ein Mangel ist weit verbreitet, besonders auch bei älteren Menschen (Resorption bei ca. 1 %), Veganern und Menschen, die Säureblocker nehmen. Je mehr Säureblocker, desto ausgeprägter der Mangel an Vitamin B12.

 

Indikationen / Wirkungen

Die tägliche Prophylaxe ist sehr wichtig und vor allem bei älteren Menschen auch als Prophylaxe bzgl. Alzheimer und anderen Demenz-Formen anzusehen. Weitere Anwendungsbereiche:

  • erhöhtes Homocystein (zusammen mit Vitamin B6, B2 und Folsäure)
  • Schlafstörungen
  • erhöhte psychische oder mentale Belastung
  • Depression
  • Burnout
  • Mitochondriopathien
  • HPU (Hämopyrrollaktamurie)
  • Hashimoto Thyreoiditis
  • Entgiftung, auch der Nerven
  • chronisch atrophische Gastritis
  • Helicobacter pylori-Infektionen
  • pathologische Darmbesiedelung
  • Alzheimer
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Halswirbeltraumata
  • nitrosativer Stress
  • Neuropathien
  • Neuralgien
  • Multiple Sklerose
  • Hirnatrophie
  • oxidativer Stress
  • perniziöse Anämie
  • Zytostatika-Therapien
  • Diabetes, Metformin-Therapie
  • Infertilität
  • Herpes Zoster

 

Dosierung

  • Prophylaxe: mindestens 100 – 150 μg zusammen mit Vitamin-B-Komplex
  • Bei den anderen Indikationen zwischen 200 und 1.000 μg zusammen mit Vitamin-B-Komplex
  • Depression und Burnout 2.000 μg, zusammen mit Vitamin-B-Komplex

Methylcobalamin wird im Gastrointestinaltrakt schlecht resorbiert. Daher zum Beispiel Kapseln öffnen und den Inhalt einspeicheln und lange im Mund behalten bzw. in wenig Wasser lösen und dieses einspeicheln und lange im Mund behalten.

Vitamin B2

Mikronährstoffe

Dieses Vitamin ist ein Super-Antioxidans!
Vitamin B2 ist von großer Bedeutung für das Mitochondrium. Es wird in der Atmungskette gebraucht und ist ein sehr starkes Antioxidans. Bei HPU ist es besonders wichtig, Vitamin B2 in der aktiven Form zu verwenden, da der Stoffwechsel die Aktivierung von Vitamin B2 derjenigen von Vitamin B6 vorzieht. Das heißt, wenn der HPU-Patient inaktives Vitamin B2 bekommt, wird noch weniger Vitamin B6 aktiviert.

 

Indikationen / Wirkungen

  • Migräne
  • Mitochondriopathien
  • Katarakt
  • Antioxidans
  • HPU
  • Entgiftung
  • Homocysteinentgiftung
  • Immunkompetenz

 

Dosierung

  • Prävention: 5 -20 mg
  • Migräne: 100 – 200 mg, zusammen mit Magnesium und Q10
  • Mitochondriopathien: 50 – 400 mg

Vitamin B3 Nicotinamid / Niacinamid

Mikronährstoffe

Zu beachten: diese Form des Vitamins ist nicht zu verwechseln mit der Nicotinsäure oder auch Niacin (gegen Fettstoffwechselstörungen). Niacinamid wird benötigt für die Verstoffwechselung der Nahrung, die Blutzuckerregulierung (Bildung des Glucosetoleranzfaktors zusammen mit Chrom), Entgiftung von Schwermetallen (Cytochrom P450-System), reguliert Entzündungsreaktionen herunter, Synthese von Schilddrüsenhormonen, als antioxidativer Zellschutz (Glutathion-Schutz), zur DNA-Reparatur, für die Atmungskette (->ATP-Produktion), zur Myelinsynthese von zentralen und peripheren Nerven und für gesunde psychische Funktionen.

 

Indikationen / Wirkungen

  • allgemeine Prävention
  • Diabetes
  • psychische Erkrankungen
  • Nervenerkrankungen
  • neurodegenerative Erkrankungen Neuroborreliose!
  • HPU
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Entgiftung
  • Mitochondropathien
  • Fatigue
  • Tumoranämie
  • Krebserkrankungen
  • trophische Störungen der Haut, Prävention von Hautkrebs
  • Angsterkrankungen
  • schizophrene Psychosen

 

Dosierung

  • im allgemeinen 100 mg bis 500 mg pro Tag

Einzelne Indikationen erfordern auch eine Hochdosistherapie.

Vitamin B5 – Pantothensäure

Mikronährstoffe

Vitamin B5 ist Baustein von Coenzym A. Es ist erforderlich für die Biosynthese von Neurotransmittern, Nebennieren- und Sexualhormonen sowie die Verstoffwechselung von Fetten, Eiweißen und Kohlehydraten. Auch an der Synthese von Häm, Taurin, Vitamin A und Vitamin D, sowie von Q10 ist es beteiligt. Es fördert die Epithelisierung der Haut und die Entgiftung.

 

Indikationen / Wirkungen

  • Nebennierenschwäche
  • HPU
  • Stress
  • Burnout
  • Depression
  • Akne
  • Burning Feet Syndrom
  • mangelnde Darmperistaltik
  • Haut- und Schleimhautverletzungen

 

Dosierung

  • Prävention: 10 – 100 mg
  • Stress, Burnout: 500 – 2.000 mg
  • Akne: 1.000 – 10.000 mg
  • rheumatoide Arthritis: 500 – 2.000 mg
  • Burning Feet Syndrom: 200 – 500 mg

Vitamin B6 aktiv (P-5-P, Pyridoxal-5-Phosphat)

Mikronährstoffe

Pyridoxal-5-Phosphat ist die wichtigste stoffwechselaktive Form des Vitamin B6.
Einige Vitamin B6 abhängige Stoffwechselvorgänge: Proteine (Auf- und Umbau), Entgiftung (Cystein- und Glutathionbiosynthese), Neurotransmitterbiosynthese, Blutbildung, Immunsystem (Produktion von Antikörpern, Killerzellen, Fresszellen), Bindegewebsquervernetzung, Entgiftung von Homocystein zusammen mit B12 und Folsäure, Synthese von Taurin, Niacin, Picolinsäure und Kreatin, Nukleinsäurenstoffwechsel, Lipidstoffwechsel, Histaminsynthese und -abbau, Mobilisierung von Glycogen, Hormonsynthese- und Abbau (Gröber, U. (2002) Mikronährstoffberatungsprogramm).

 

Indikationen / Wirkungen

Mangel an Vitamin B6 und erhöhter Bedarf:

  • Hämopyrrollaktamurie (HPU)
  • Alter
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Alkoholkonsum
  • Mangelernährung
  • Malabsorption
  • Strahlenschäden
  • Autismus
  • Tourette-Syndrom
  • Diabetes Typ 2
  • fieberhafte Erkrankungen
  • Asthma bronchiale
  • Krebserkrankungen
  • Niereninsuffizienz und Nierensteine

Vor allem folgende Systeme können durch eine Mangelversorgung mit Vitamin B6 betroffen sein: Psyche, Hormonhaushalt, neurologische und gynäkologische Funktionen, Blutsystem, Haut, Immunsystem, Muskulatur, Neurotransmitter, Niere.

 

Dosierung

Langsam einschleichen!

  • Beginn: 5 – 10 mg P-5-P, langsame Steigerung auf 45-50 mg täglich, manchmal auch mehr.

Die Einnahme sollte zusammen mit einer Mahlzeit erfolgen.
Vorsicht: hohe Dosen Vitamin B6 blockieren die Wirkung von Antiepileptika. L-Dopa wird durch Vitamin B6 verstärkt abgebaut.

Vitamin C als Calciumascorbat und als Ester-C mit Threonin

Mikronährstoffe

Antioxidans, antithrombotisch und blutdrucksenkend, Abbau von Schwermetallen, Chemikalien und Medikamenten in der Leber, Regeneration des oxidierten Glutathions, Kollagensynthese, Stärkung des Immunsystems, antikanzerogene Eigenschaften, ermöglicht die Resorption von Eisen im Darm.

 

Indikationen / Wirkungen

  • akute und chronische Infekte
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Diabetes
  • Tumorerkrankungen, insbesondere Mammakarzinome
  • Magenkarzinom
  • Helicobacter pylori
  • Belastung durch Schwermetalle und andere Toxine
  • Anämie und Eisenmangel
  • Schwäche und Abwehrschwäche
  • oxidativer Stress
  • Asthma
  • Allergien
  • erhöhtes Histamin
  • koronare Herzkrankheit, Gefäßerkrankungen
  • Hypertonus
  • adjuvante Krebstherapie bei Chemotherapie und Bestrahlung
  • Herpesinfektionen
  • Morbus Parkinson
  • Stress
  • Rauchen

 

 

Dosierung

  • oral 1 – 1,5 g / Tag (über den Tag verteilt einnehmen)

Gepuffertes Vitamin C verwenden (in der Form eines organischen Salzes, z. B. Calciumascorbat), da es besser bioverfügbar und magenschonend ist. Die moderne Form des Ester C®, auch ein Calciumascorbat, wird darüber hinaus langsamer im Körper freigesetzt.
Einfache Anwendung: die Tagesration als Pulver morgens in einen Liter Getränk geben, ggf. zusammen mit Magnesiumcitrat-Pulver und anderen Mikronährstoffen und über den Tag verteilt trinken.

Vitamin D3

Mikronährstoffe

Die Unterversorgung mit Vitamin D3 ist in vielen Ländern mit mäßiger Sonneneinstrahlung, langen Wintern und nur mäßigem Fettfischkonsum ein großes Problem.
Die bekanntesten Funktionen von Vitamin D sind die Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und der Knochenaufbau. Aber es hat noch wesentlich mehr grundlegende Funktionen im menschlichen Organismus.
Chemisch gesehen, ist es genau genommen ein Hormon und wird oft auch als Anti-Aging-Hormon bezeichnet. Zum Glück wird es endlich allgemein bekannter. Die medizinische Forschung beweist schon seit Jahren, wie ungeheuer wichtig dieses Vitamin ist. Ein Vitamin D-Mangel ist als Krebsrisiko einzustufen.

 

Indikationen / Wirkungen

  • die tägliche Prophylaxe ist sehr wichtig
  • Infektionen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Autoimmunerkrankungen
  • entzündliche Erkrankungen
  • Allergien
  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz
  • Krebserkrankungen, Prävention
  • Diabetes Typ 1 und Typ 2
  • Multiple Sklerose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Osteoporose
  • Osteopenie, Osteomalazie
  • Myopathien
  • Psoriasis
  • Depression
  • Alternative zu mancher Impfung
  • begleitend zu zahlreichen medikamentösen Therapien, da diese zu Vitamin D-Mangel führen. Antiepileptik, Corticoide sowie Bisphosphonate sind nur einige Beispiele für Medikamente, die die Versorgung mit Vitamin D schädigen

 

Dosierung

Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht heute davon aus, dass kein Schaden entsteht, wenn ein Erwachsener täglich 4.000 I.E. Vitamin D supplementiert.

  • 5.000 – 10.000 I.E. pro Tag

In der Schwangerschaft und Stillzeit ist eine gute Vitamin D-Versorgung besonders wichtig, auch für das Kind. In diesem Fall bitte die Dosierung mit einem kompetenten Arzt besprechen.

Begleitend zur Vitamin D-Zufuhr ist der Ca-Spiegel im Auge zu behalten.

Auch intravaginale Anwendung ist möglich und kann wichtig sein.

Bei schwereren Erkrankungen sollte hierfür gezielte und tiefere Information eingeholt werden.

Vitamin D3 + K2

Mikronährstoffe

Vitamin D3 + K2 ist eine bewährte und sinnvolle Kombination. Beide Vitamine gehören zu der Familie der fettlöslichen Vitamine.

Die bekanntesten Funktionen von Vitamin D sind die Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und der Knochenaufbau. Hierbei wird es besonders gut durch Vitamin K2 ergänzt. Die wesentliche Bedeutung von Vitamin K2 liegt in der Regulierung der Calciumhomöostase. Es ist bei der Einlagerung von Calcium in die Knochen mitbeteiligt, indem es als Cofaktor bei der Aktivierung von Osteocalcin fungiert, sodass sogenannte Gla-Proteine Calcium in die Knochen einbauen können.

Beide Vitamine haben noch viele weitere Funktionen im menschlichen Stoffwechsel: siehe Vitamin D3 und Vitamin K2

Indikationen /Wirkungen

  • gehört zur Basis jeglicher Prophylaxe
  • Osteoporose
  • Osteopenie, Osteomalazie
  • Zahn-/Kieferoperationen
  • Knochenaufbau und -erhalt
  • Infektionen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Autoimmunerkrankungen
  • entzündliche Erkrankungen
  • Allergien
  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz
  • Störungen im Cholesterinstoffwechsel
  • Krebserkrankungen
  • Diabetes Typ 1 und Typ 2
  • Multiple Sklerose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Myopathien
  • Psoriasis
  • Depression
  • als Alternative zu mancher Impfung zu erwägen
  • Rachitis-Prophylaxe
  • Begleitend zu zahlreichen medikamentösen Therapien, da diese zu Vitamin D-Mangel führen. Antiepileptika, Corticoide sowie Bisphosphonate sind nur einige Beispiele für Medikamente, die die Versorgung mit Vitamin D hemmen.

Dosierung

  • Vitamin D3 5.000-10.000 I.E. pro Tag
  • Vitamin K2: 225-300 µg pro Tag
  • Unter der Therapie mit Blutgerinnungshemmern (Cumarine) sollte die gleichzeitige Einnahme von Vitamin K2 nur nach Absprache mit dem Arzt erfolgen. Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass schon sehr niedrige Dosen bei einigen Menschen die Antikoagulationstherapie signifikant beeinflussen können. Deshalb wird von der gleichzeitigen Gabe eines Vitamin-K-Antagonisten und Vitamin K2 abgeraten.
  • Spezielle Indikationen können auch die zusätzliche Einnahme von Vitamin D3 in höheren Dosierungen erfordern.

Vitamin D3 + K2 Öl

Mikronährstoffe

Vitamin D3 + K2 ist eine bewährte und sinnvolle Kombination. Beide Vitamine gehören zu der Familie der fettlöslichen Vitamine.

Die bekanntesten Funktionen von Vitamin D sind die Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und der Knochenaufbau. Hierbei wird es besonders gut durch Vitamin K2 ergänzt. Die wesentliche Bedeutung von Vitamin K2 liegt in der Regulierung der Calciumhomöostase. Es ist bei der Einlagerung von Calcium in die Knochen mitbeteiligt, indem es als Cofaktor bei der Aktivierung von Osteocalcin fungiert, sodass sogenannte Gla-Proteine Calcium in die Knochen einbauen können.

Beide Vitamine haben noch viele weitere Funktionen im menschlichen Stoffwechsel: siehe Vitamin D3 und Vitamin K2

Indikationen /Wirkungen

  • gehört zur Basis jeglicher Prophylaxe
  • Osteoporose
  • Osteopenie, Osteomalazie
  • Zahn-/Kieferoperationen
  • Knochenaufbau und -erhalt
  • Infektionen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Autoimmunerkrankungen
  • entzündliche Erkrankungen
  • Allergien
  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz
  • Störungen im Cholesterinstoffwechsel
  • Krebserkrankungen
  • Diabetes Typ 1 und Typ 2
  • Multiple Sklerose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Myopathien
  • Psoriasis
  • Depression
  • als Alternative zu mancher Impfung zu erwägen
  • Rachitis-Prophylaxe
  • Begleitend zu zahlreichen medikamentösen Therapien, da diese zu Vitamin D-Mangel führen. Antiepileptika, Corticoide sowie Bisphosphonate sind nur einige Beispiele für Medikamente, die die Versorgung mit Vitamin D hemmen.

Dosierung

  • Vitamin D3 5.000-10.000 I.E. pro Tag
  • Vitamin K2: 40-100 µg pro Tag
  • Unter der Therapie mit Blutgerinnungshemmern (Cumarine) sollte die gleichzeitige Einnahme von Vitamin K2 nur nach Absprache mit dem Arzt erfolgen. Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass schon sehr niedrige Dosen bei einigen Menschen die Antikoagulationstherapie signifikant beeinflussen können. Deshalb wird von der gleichzeitigen Gabe eines Vitamin-K-Antagonisten und Vitamin K2 abgeraten.
  • Spezielle Indikationen können auch die zusätzliche Einnahme von Vitamin D3 in höheren Dosierungen erfordern.

Vitamin D3 und K2 als Öl ist besonders leicht einzunehmen und zu dosieren, gerade auch für höhere Dosierungen ist es gedacht. Besonders günstig ist es, wenn das Trägeröl Sonnenblumenöl ist, nicht Soja- oder Erdnussöl!

Vitamin D3 Öl pro Tropfen 1.000 I.E.

Mikronährstoffe

Die Unterversorgung mit Vitamin D3 ist in vielen Ländern mit mäßiger Sonneneinstrahlung, langen Wintern und nur mäßigem Fettfischkonsum ein großes Problem.
Die bekanntesten Funktionen von Vitamin D sind die Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und der Knochenaufbau. Aber es hat noch wesentlich mehr grundlegende Funktionen im menschlichen Organismus.
Chemisch gesehen, ist es genau genommen ein Hormon und wird oft auch als Anti-Aging-Hormon bezeichnet. Zum Glück wird es endlich allgemein bekannter. Die medizinische Forschung beweist schon seit Jahren, wie ungeheuer wichtig dieses Vitamin ist. Ein Vitamin D-Mangel ist als Krebsrisiko einzustufen.

Indikationen / Wirkungen

  • die tägliche Prophylaxe ist sehr wichtig
  • Infektionen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Autoimmunerkrankungen
  • entzündliche Erkrankungen
  • Allergien
  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz
  • Krebserkrankungen, Prävention
  • Diabetes Typ 1 und Typ 2
  • Multiple Sklerose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Osteoporose
  • Osteopenie, Osteomalazie
  • Myopathien
  • Psoriasis
  • Depression
  • Alternative zu mancher Impfung
  • begleitend zu zahlreichen medikamentösen Therapien, da diese zu Vitamin D-Mangel führen. Antiepileptik, Corticoide sowie Bisphosphonate sind nur einige Beispiele für Medikamente, die die Versorgung mit Vitamin D schädigen

Dosierung

Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht heute davon aus, dass die Supplementierung von täglich 4.000 I.E. Vitamin D bei Erwachsenen unbedenklich ist.

  • 5.000 – 10.000 I.E. pro Tag

In der Schwangerschaft und Stillzeit ist eine gute Vitamin D-Versorgung besonders wichtig, auch für das Kind. In diesem Fall bitte die Dosierung mit einem kompetenten Arzt besprechen.

Begleitend zur Vitamin D-Zufuhr ist der Ca-Spiegel im Auge zu behalten. Vitamin K2 ist eine optimale Ergänzung zur Vitamin D-Supplementierung. Auch intravaginale Anwendung ist möglich und kann wichtig sein.
Bei schwereren Erkrankungen sollte hierfür gezielte und tiefere Information eingeholt werden.

Vitamin D3 als Öl ist besonders leicht einzunehmen und zu dosieren. So können auch therapeutische Dosen von 5.000 I.E. und mehr pro Tag problemlos verabreicht werden. Besonders günstig ist es, wenn das Trägeröl Sonnenblumenöl ist, nicht Soja- oder Erdnussöl!

 

Vitamin K2

Mikronährstoffe / Pflanzenwirkstoffe

Der Begriff Vitamin K umfasst die fettlöslichen Substanzen Vitamin K1-K4. Dabei gehört Vitamin K2 zu den wichtigsten Verbindungen der K-Vitamine und liegt hier in der aktiven all-trans Form vor.
Die wesentliche Bedeutung von Vitamin K2 liegt in der Regulierung der Calciumhomöostase. Es ist bei der Einlagerung von Calcium in die Knochen mitbeteiligt, in dem es als Cofaktor bei der Aktivierung von Osteocalcin fungiert, sodass sogenannte Gla-Proteine Calcium in die Knochen einbauen können.

Aufnahme von Mineralstoffen in die Zelle.

Wahrscheinlich spielt Vitamin K2 auch eine Rolle bei der Auslagerung von Calcium aus den Gefäßen, sodass keine atherosklerotischen Plaques an den Arterien entstehen können.
Eine weitere Funktion ist die Beteiligung an der Synthese verschiedener Blutgerinnungsfaktoren.
Bei einer gesunden Dickdarmflora bildet der Körper auch Vitamin K2.

 

Indikationen /Wirkungen

  • Osteoporose
  • Herz-Kreislauferkrankungen, cholesterinsenkend
  • Diabetes: Verbesserung der Insulinsensitivität
  • Bluthochdruck
  • Gefäßerkrankungen
  • Sport und Leistungssport: Leistungssteigerung
  • Muskelkrämpfe
  • Malabsorptionsstörungen durch gastrointestinale Erkrankungen (auch bei Morbus Crohn, Zöliakie)
  • Mitochondrien-Funktion (Atmungskette), Energiegewinnung
  • periphere Neuropathien/Polyneuropathien
  • Alter
  • Prophylaxe bei Neugeborenen
  • diskutierte Wirkung: Antikanzerogenität
  • begleitend zu medikamentösen Therapien mit Bisphosphonaten

Dosierung

  • 1 Kapsel täglich à 100 μg Vitamin K2
  • Spezielle Indikationen können auch höhere Dosierungen erfordern.
  • sinnvolle Kombination mit Vitamin D und Omega-3 Fettsäuren
  • Unter der Therapie mit Blutgerinnungshemmern (Cumarine) sollte die gleichzeitige Einnahme von Vitamin K2 nur nach Absprache mit dem Arzt erfolgen. Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass schon sehr niedrige Dosen bei einigen Menschen die Antikoagulationstherapie signifikant beeinflussen können. Deshalb wird von der gleichzeitigen Gabe eines Vitamin-K-Antagonisten und Vitamin K2 abgeraten.

Vitamin K2 Öl

Mikronährstoffe

Der Begriff Vitamin K umfasst die fettlöslichen Substanzen Vitamin K1-K4. Dabei gehört Vitamin K2 zu den wichtigsten Verbindungen der K-Vitamine und liegt hier in der aktiven all-trans Form vor.

Die wesentliche Bedeutung von Vitamin K2 liegt in der Regulierung der Calciumhomöostase. Es ist bei der Einlagerung von Calcium in die Knochen mitbeteiligt, indem es als Cofaktor bei der Aktivierung von Osteocalcin fungiert, sodass sogenannte Gla-Proteine Calcium in die Knochen einbauen können.

Aufnahme von Mineralstoffen in die Zelle.

Wahrscheinlich spielt Vitamin K2 auch eine Rolle bei der Auslagerung von Calcium aus den Gefäßen, sodass atherotische Plaques an den Gefäßen vermindert bzw. abgebaut werden können.

Eine weitere Funktion ist die Beteiligung an der Synthese verschiedener Blutgerinnungsfaktoren.

Bei einer gesunden Dickdarmflora bildet der Körper auch Vitamin K2.

Indikationen /Wirkungen

  • Osteoporose
  • Herz-Kreislauferkrankungen, cholesterinsenkend
  • Diabetes: Verbesserung der Insulinsensitivität
  • Bluthochdruck
  • Gefäßerkrankungen
  • Sport und Leistungssport: Leistungssteigerung
  • Muskelkrämpfe
  • Malabsorptionsstörungen durch gastrointestinale Erkrankungen (auch bei Morbus Crohn, Zöliakie)
  • Mitochondrien-Funktion (Atmungskette), Energiegewinnung
  • periphere Neuropathien/Polyneuropathien
  • Alter
  • Prophylaxe bei Neugeborenen
  • diskutierte Wirkung: Antikanzerogenität
  • begleitend zu medikamentösen Therapien mit Bisphosphonaten

Dosierung

  • 100 μg Vitamin K2 täglich
  • Spezielle Indikationen können auch höhere Dosierungen erfordern.
  • Sinnvolle Kombination mit Vitamin D und Omega-3 Fettsäuren.
  • Unter der Therapie mit Blutgerinnungshemmern (Cumarine) sollte die gleichzeitige Einnahme von Vitamin K2 nur nach Absprache mit dem Arzt erfolgen. Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass schon sehr niedrige Dosen bei einigen Menschen die Antikoagulationstherapie signifikant beeinflussen können. Deshalb wird von der gleichzeitigen Gabe eines Vitamin-K-Antagonisten und Vitamin K2 abgeraten.

Vitamin K2 als Öl ist besonders leicht einzunehmen und zu dosieren. Besonders günstig ist es, wenn das Trägeröl Sonnenblumenöl ist, nicht Soja- oder Erdnussöl!